INTELLEKTUELLES
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Trainingslager 2002 in Cannobio (19.04.2002 - 21.04.2002)


Die Eckdaten

Teilnehmer: Adreas Sulzberger, Fabio Pedretti, Reto Mittler, Christoph Baumann, Benny Büchel, St├ęphane Rychen, Mätti Achermann, Marc Mittler, Thomas Baumann, Thomas Ott, Michi Frey, Guido Müller, Pitti Witzig, Lukas Boller, Marius Boller, Thomas Wüthrich.
Freitag, 19.4.2002
16.30h Abfahrt Schaffhausen mit zwei Autos und einem Büssli
21.30h Reunion aller Genossen in Locarno
Nach Ankunft im Trainingscamp Mittler folgte die Operation Nachtfalke
Später: TipKick-Turnier

Samstag, 20.4.2002
Aktion Hungriger Wolf verlief nach plan. Das Det. Büchel 1 präparierte ein Frühstück für Champions
übung Flinkes Wiesel: Das Joggen um 11h tat allen Beteiligten gut
Aktion Infinite Practice. Denn auch Fussball sollte gespielt werden
Aktion Evening Storm folgte nach dem Abendessen, das keine Wünsche offen liess.

Sonntag, 21.4.2002
Operation Camp-Cleaner verlief optimal.
13.30h Rückreise

Bericht von Thomas Ott

Operation Berner Nachtfalkenhäsli
Der 1. Tag.
Es verlief alles nach Plan. Kein Wunder - der Trainer plant gut.
Gut, es gab Probleme militärischer Art - angeblich - in Buchthalen, einerseits. Andererseits gab es Probleme bei der Eingliederung der Genossen Wüthrich und Ott in die forsch nach Süden einrückenden Einheiten von Spartak Buchthalen. Kein Wunder, die beiden Genossen hielten die Stellung an der Weststrasse, während des Trainers Blick stets nach Osten gerichtet ist. An der Weststrasse gibt es ein paar Institutionen, die gegen Bezahlung die Bedürfnisse körperlicher Wohllust befriedigen, ein paar Versammlungsstätten der - verräterisch - zum Klein- ja - Kleinstbürgertum desertierten Arbeiterschaft und einen Truckershop.
Er führt allerdings keine Truckerschilder mit der Aufschrift Spartaks. Nicht einmal eines mit dem Namen des Trainers.
Kurz: die Weststrasse ist eine kapitalistische Bastillon, des Trainers Blick jedoch ist stets strikt nach Osten gerichtet. Im Osten liegt Buchthalen. Der Blick nach Osten ist stets ein Blick nach Buchthalen. Darum zogen die Buchthaler Genossen nach Süden - ins Trainingslager. Im Süden gab's Bier. Das kam allerdings aus dem Osten. Im Süden hat Sulz als erster vom Balkon gepinkelt. Im Süden gibt's die Villa Mittler. Die Villa Mittler gehört allen. Darum liegt die Villa Mittler im Osten. Darum ist Süden Osten.
Im Süden. Im Süden sind Frauen Tip-Kicker. Es gewann: Belgien
- nach einer unvergessenen Einführungsrede des Trainers. Wovon sprach er? Egal.
Nachtruhe: Wie abgemacht.
Die schwulen Kubaner sorgten für die nötige Nachthitze.
Der 2. Tag.
Das flinke Wiesel flinkte die südlichen Wiesel hinauf, während die hungrigen Wölfe die Eier der schwulen Kubaner weich kochten. Der Seelsorger verlor den Fight gegen die Kampfstacheln und erwies sich als schwuler wie die Kubaner.
Infinite Practice brach aus.
Doch die Kids der Mafiosi, die Löwen der kapitalistischen Höhle, trieben spekulierend die Preise des Gemeingutes Fussballglück ins Astronomische.
Spartak gab nach, denn der Gescheitere reist nach Losone (bzw. nach Ascona).
Diese Weise Entscheidung soll später als Höhlengleichnis in die Geschichte von Spartak eingehen. Es war der Moment, als Spartak die kapitalistischen Schatten endgültig verscheuchte und dem infinit Guten, der Sonne Marx' ins volle Antlitz schaute.
Wenn wir schon bei der Zukunft sind: Jahre später sollte sich ein sogenannter Büchler-Bericht kritisch mit der Rolle Spartaks in der dazumal schwierigen Situation auseinandersetzten. Vergeblich.
Das Trainingslager war erfolgreich. Das Nachtessen war brillant (Dank an die Küche). Die Bundesbahnen 100.
Der Trainer liess siegen Buchthalen im Reim über die Welt und allen kapitalistischen Schleim. Die Bumäs sorgten für beste Abendunterhaltung, derweil über den Seelsorger an dieser Stelle keine weiteren Worte verloren werden.
Nachtruhe war planmässig, sobald die Nacht ruhte und die Ruhe nachte.